Aktuelles aus der Kreisjugendfeuerwehr

JF Bönnigheim erhält Sonderpreis

Die Jugendfeuerwehr Bönnigheim hat seit mehreren Jahren große Erfolge bei der Nachwuchsgewinnung. Jedes Jahr besuchen die Schüler der 4. Klassen die Feuerwehr. Im Anschluss haben die begeisterten Kinder die Möglichkeit in Schnupperwochen die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr auszutesten. Hierdurch konnten in den letzten drei Jahren ca. 25 neue Mitglieder gewonnen werden, darunter viele Mädchen.

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Zeltlager 2018 – Atlantik und Partnerstadt in Kombination

Nach sechs Jahren war es wieder soweit und die Jugendfeuerwehr Remseck machte sich auf den Weg ins Nachbarland Frankreich. Vor Ort wurden wir wieder sehr gut durch unsere langjährige Freundin Danielle Geslin bei der Programmgestaltung unterstützt. Aber der Reihe nach.

Am Freitag, den 24.08. ging es für die 15 Jugendlichen und 9 Betreuer mit dem vollgepackten Reisebus der Firma Knisel via Elsass, Paris weiter in unsere Partnerstadt Meslay-du-Maine. Dort wurden wir in den Morgenstunden mit einem typischen französischen Frühstück herzlich empfangen. Stolz wurde den Jugendlichen und erstmalig in Meslay anwesenden Begleitern das noch recht neue Feuerwehrhaus inklusive der Fahrzeuge gezeigt. Kurz darauf galt es Abschied zu nehmen, denn die Fahrt ging noch weiter, direkt an die Atlantikküste. Auf der schönen Halbinsel Quiberon wurden die Zelte ausgepackt und aufgebaut, das Küchenzelt bezogen und eingerichtet. Müde aber zufrieden konnte der Zeltplatz mit Pool und Strand erkundet werden.

An den folgenden Tagen war einiges geboten. Zunächst besuchten wir eine französische Jugendfeuerwehr in Lorient, wo wir auch stolz den Umgang mit deren Equipment demonstrieren konnten. Ein kurzes Picknick stärkte uns für den Besuch eines U-Bootes in einer der vielen Bunkeranlagen und des angrenzenden Segelmuseums.  Hier galt es genau hinzuschauen und aufzupassen, denn der anstehende Segelkurs auf dem offenen Meer stand uns allen noch bevor.

Der nächste Tag zeigte uns die schönen Seiten der Halbinsel mit deren Gezeiten. Die weltberühmten Megalithen von Carnac  mit einer Citytour waren auf dem Programm bevor es am Folgetag für alle nach einer kurzen Einweisung galt: Segel setzen und den Wind spüren. Über zwei Stunden auf dem offenen Meer mit viel und mal weniger Wind forderte alle Teilnehmer in den kleinen Katamaranen. Die Instruktoren waren am Ende mit der Leistung aller sehr zufrieden. Dieses Highlight war sicher ein tolles Erlebnis für die Teilnehmer. Am letzten, vollständigen Tag auf der Halbinsel zeigte sich das Wetter wie schon zuvor von seiner guten Seite und alle konnten den nahegelegenen Strand sowie die Attraktionen des Zeltplatzes ausgiebig genießen. Den Abschluss bildete die Zubereitung von fangfrischen Muscheln am Abend.

Nun war der Umzugstag gekommen und es galt am frühen Morgen alles abzubauen und für die kurze Fahrt in die Partnerstadt in den Bus zu verstauen. Dort angekommen, wurden wir wieder herzlich empfangen und konnten sogleich in Windeseile am See unsere Zelte für die zweite Etappe aufbauen.  Die Feuerwehr übernahm an diesem Abend die Zubereitung des Essens und wir konnten ein typisch französisches Barbecue genießen.

Spaß am See war das Motto am Samstag, den wir gemeinsam mit den zukünftigen Jugendlichen der Jugendfeuerwehr in Meslay, die aus den Orten Vaiges, Meslay und Ballée an jenem Samstag, den 1.9.2018 gegründet wurde, verbrachten. Eine Schnitzeljagd am Vormittag und ein Footgolf-Turnier am Nachmittag verband die  Jugendlichen und man konnte gemeinsam mit viel Spaß den Tag genießen. Am Abend schwangen wir wieder den Kochlöffel und zauberten in der improvisierten Küche auf Hockerkocher typisch schwäbische Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle. Dies schmeckte nicht nur uns hervorragend.

Der Sonntag stand im Zeichen der offiziellen Termine. Dirk Schönberger, Oberbürgermeister von Remseck, nahm unser Zeltlager zum Anlass seinen ersten Besuch in der Partnerstadt zu absolvieren.

Am Morgen zeigten wir auch hier den neuen Jugendlichen der JSP (Jeune-Sapeur-Pompiers = Jugendliche Feuerwehrleute) unser Können. Auch die Nachbargruppe aus dem Department Mayenne konnte uns die französische Löschtechnik zeigen. Im Anschluss stand die Demonstration vor beiden Stadtoberhäuptern aus Meslay und Remseck auf dem Programm. Mit großem Beifall zeigten sich die anwesenden Gäste sich tief beeindruckt. Ein Marsch von der Feuerwehr zum Rathaus folgte dann der Vorstellung. Nach ein paar wenigen Worten anlässlich der Partnerschaft beider Städte konnten wir mit unseren Mitbringsel die Freundschaft weiter festigen. Auch die Ehrung von Danielle Geslin fand hierfür den würdigen Rahmen, um sie mit der Medaille für die internationale Zusammenarbeit des deutschen Feuerwehrverbandes auszeichnen zu können. Dies als Dank und Anerkennung für die vielen Jahre gemeinsamer Aktivitäten, die immer wieder in den Zeltlagern ihre Höhepunkte finden. Im Anschluss daran durften wir nochmals die französische Küche im Feuerwehrhaus genießen. Den Tagesabschluss bildete der Besuch unserer (neuen) Freunde auf dem Campingplatz mit gemeinsamen Volleyballspielen oder einfachem Austausch von aktuellen Themen in Europa.

Nun war auch bereits der letzte Tag gekommen. Nach einem ausgiebigen Frühstück galt es die Koffer zu packen, die Utensilien gleich ordentlich zu reinigen und dann am Nachmittag in den Bus zu verstauen. Überpünktlich starteten wir die Rückreise nach Remseck wo wir am frühen Morgen nach dem Aufräumen in müde, aber sehr glückliche und zufriedene Gesichter blicken konnten.

An dieser Stelle sei nochmals allen Verantwortlichen gedankt ohne die eine solche lange Reise nicht möglich gewesen wäre:

  • Deutsche Jugendfeuerwehr
  • Deutsch-Französisches Jugendwerk
  • Feuerwehr Remseck
  • Stadtverwaltung Remseck mit AG Städtepartnerschaften
  • Knisel Bus und Reisen GmbH
  • Hof Leutenecker
  • Hofladen Escher
  • Schreinerei Haußer

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Jugendfeuerwehr Asperg besteht Leistungsspange 2018

Die Leistungsspange ist das höchste Abzeichen innerhalb der Jugendfeuerwehr. Sie wird in einer Gruppe bestehend aus 9 Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren absolviert.

In der Geschichte der Feuerwehr Asperg wurde die Leistungsspange bisher noch nie innerhalb der Jugendfeuerwehr durchgeführt. Im Jahr 2018 haben 2 Jugendliche (Jan und Sophie) den Ablauf und die Vorbereitung der Leistungsspange organisiert und somit die Ausbilder für sich gewinnen können. Sie ist ein besonderes Abzeichen. Die Leistungsspange erfordert viel Können, sportliche Ausdauer, Allgemein- und Feuerwehrtechnisches Wissen und somit auch viel Vorbereitung.

Im März 2018 begannen die Vorbereitungen und die regelmäßigen Übungen und Trainings. 9 Jugendliche sowie die Ausbilder Alex und Christopher trafen sich 3-4 Mal die Woche um joggen zu gehen, einen 3-teiligen Löschangriff und eine Schnelligkeitsübung mit Schläuchen zu üben und sich im Kugelstoßen zu verbessern. Regelmäßiger Sport, Nachrichten schauen oder lesen um sich Wissen anzueignen gehörte außerdem dazu. Nach 3 Monaten harten Trainings und Zeitaufwands war es soweit. Am 21. Juli 2018 nahm Asperg erstmals bei der Abnahme der Leistungsspange teil. Diese fand in Heidelberg statt, wo zu der Zeit außerdem der Landesfeuerwehrtag war. Daher trafen wir uns schon morgens um 6:30 in Asperg, um pünktlich in Heidelberg anzukommen.

Die Leistungsspange wird von Wertungsrichtern mit 0-4 Punkten bewertet. Unsere Gruppe begann mit der schwierigsten Disziplin, der Schnelligkeitsübung, die wir mit 3 Punkten schafften. Bei dieser Übung müssen 8 Schläuche perfekt aneinandergekuppelt werden und die Gruppe muss ganz am Ende der Schläuche antreten. Dafür hat die Gruppe höchstens 75 Sekunden Zeit und es dürfen sich keine Verdrehungen im Schlauch befinden. Anschließend kamen der Löschangriff, eine Fragenbeantwortung mit Fragen über politische, aktuelle und feuerwehrtechnische Themen, ein Staffellauf mit 1500m und Kugelstoßen mit einer gesamten Mindestweite von 55m. Außerdem wurde der Gesamteindruck der Gruppe bewertet. Hierzu zählt respektvoller Umgang miteinander, Disziplin, angemessenes Verhalten und Kameradschaft. Die Verleihung der Leistungsspange fand um 16 Uhr statt.

Jan, Valentin, Robin, Denise, Sascha, Ilija, Sophie, Gerhard und Daniel haben als erste Gruppe in Asperg, nach viel Arbeit und Zeitaufwand, endlich die Leistungsspange bestanden. Wir haben unsere Kameradschaft und unsere Gruppengemeinschaft mit dieser für uns einmaligen und anstrengenden Zeit gestärkt. Dieser Tag wird uns für immer in Erinnerung bleiben und wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben, insbesondere bei den Ausbildern und auch Fritz Loimayr vom TSV Asperg, der uns beim Sport und Kugelabzeichen unterstützt hat.

Bericht: Sophie Feldkeller - Jugendsprecher Jugendfeuerwehr Asperg

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