Aktuelles aus der Kreisjugendfeuerwehr

Treffen der Kreisjugendsprecher

Vom 6.10. bis zum 7.10. stand das zweimal jährlich stattfindende Treffen der Kreisjugendsprecher an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal an. Bei diesem Treffen kommen alle Kreisjugendsprecher des Landes Baden-Württemberg sowie alle Kreisjugendwarte, deren Treffen parallel zum Kreisjugendsprechertreffen lief, an die Landesfeuerwehrschule.

Bei beiden Treffen werden aktuelle Themen, Termine und Anliegen sowohl der Landkreise als auch der Landesjugendfeuer Baden-Württemberg besprochen.

Nachdem alle Zimmer bezogen wurden und sich jeder mit einem kleinen Abendessen in der Mensa gestärkt hatte, ging es zusammen mit den Kreisjugendwarten und Kreisjugendsprechern los. Zunächst wurden alle recht herzlich von dem Landesjugendleiter Andreas Fürst begrüßt. Im Anschluss blickten wir alle auf bisherige Veranstaltungen zurück und schauten uns die noch anstehenden Termine an.

Bei den Kreisjugendsprechertreffen stand als wichtigster Abendpunkt das Hüttenwochenende an und wie man dieses gestalten kann.

Am nächsten Tag ging dann ein paar Gruppen spielen, sowie den Bericht von aktuellen Projekten etc. der Jugendsprecher aus den Kreisen weiter.

Am Vormittag gab es den großen „Markt der Möglichkeiten“, wo es verschiedene Stände mit aktuellen Themen wie ,,Hier wächst Zukunft“ oder ,,Wir in Europa“ gab. Die Standen waren sehr informationsreich und mit vielen Infomaterialen ausgestattet.

Der Landkreis Ludwigsburg war vertreten durch die Kreisjugendsprecher Philipp Burger und Malte Richter sowie Kreisjugendwartin Katharina Grötzinger.

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Jugendforum 18.11 – KJF LB

Am 18.11.2023 fand das letzte Treffen der Jugendsprecher und Jugendsprecherinnen in Remseck am Neckar statt – das Treffen des Jugendforums.

Das Jugendforum trifft sich mindestens 2-mal im Jahr. Hierbei treffen sich alle Jugendsprecher des Landkreises Ludwigsburg.

Beim diesjährigen Treffen gab es zwei Hauptthemen: einmal ein Workshop zum Thema Kommunalwahlen der Politischen Landeszentrale für Politik und die Wahl zwei weiterer Kreisjugendsprecher.

Nach der Begrüßung ging es direkt los mit den Neuigkeiten der einzelnen Jugendfeuerwehren. Bei vielen ging es richtig rund dieses Jahr: Vom 24-h-Projekt bis hin zum Zeltlager war alles dabei. Nach einem kleinen Spiel ging es in die Gruppenarbeit, um das Hüttenwochenende für nächstes Jahr zu planen und Ideen für das Programm zu finden. Neben dem Bericht der Kreisjugendsprecher über vergangene Veranstaltungen blickten wir auch auf die Vorstellung für das neue Amt als Kreisjugendsprecher.

Um gestärkt nach dem Mittag den Workshop über Kommunalwahlen warnehmen zu können, gab es vom Küchenteam aus Remseck Hot-Dogs und Kässpätzle, welches hervorragend schmeckte.

Gestärkt nach dem Mittagessen ging es von dem Team der Politischen Landeszentrale los mit dem Workshop Kommunalwahlen. Den Jugendlichen wurde viel beigebracht, was Wählen ist und wie dies überhaupt geht.

Als letzten Tagesordnungspunkt ging es an die Wahl der Kreisjugendsprecher ran.

Mit großer Mehrheit konnten sich Lina Wandelberger aus Remseck und Leon Seefeldt aus Freiberg durchsetzen. Damit besteht das Team nun aus vier Kreisjugendsprechern mit Malte Richter und Philipp Burger.

Zusammen blickten wir noch auf die Veranstaltungen im kommenden Jahr.

Wir bedanken uns bei der Landeszentrale für politische Bildung für ihren Vortrag und gratulieren den neu gewählten Kreisjugendsprechern zu ihrem Amt. Auch der Feuerwehr Remseck ist zu danken für das Mittagessen sowie die Örtlichkeit

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Jugendfeuerwehr unterstützt Region der Lebensretter

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen. Jährlich erleiden über 50.000 Menschen in Deutschland einen Herz-Kreislaufstillstand. Dabei kann es jeden treffen: Junge und Alte, Sportler und Couch-Potatoes. 


Bis der Rettungsdienst eintrifft – in Großstädten oft 7-9 Minuten nach dem Notruf, auf dem Land oft wesentlich später – sind die Überlebenschancen nur noch minimal. Bereits nach kurzer Zeit treten irreversible Schäden im Gehirn auf. Nur etwa 10-15 Prozent der Patienten überleben – trotz der Fortschritte in der Notfall- und Intensivmedizin.

Eine echte Überlebenschance haben Patienten nach einem Herz-Kreislaufstillstand nur, wenn umgehend mit lebensrettenden Maßnahmen begonnen wird. Mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung kann und soll jede Person beginnen, die sich dazu in der Lage fühlt – auch wenn der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon etwas länger her ist. 
Um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu verkürzen, wurde seit 2018 vom Verein Region der Lebensretter e. V. ein App-basiertes System etabliert. Dieses System sorgt dafür, dass bei Einsätzen mit dem Stichwort „Herz- Kreislaufstillstand“ über die teilnehmenden Rettungsleitstellen zusätzlich parallel zum Rettungsdienst registrierte ehrenamtliche Ersthelfer, welche sich in der Nähe des Einsatzortes aufhalten, alarmiert werden.
Diese professionellen Retter, die häufig in den ersten 3-5 Minuten nach einem Herz- Kreislaufstillstand eintreffen, können die Überlebenschance von Patienten nochmals steigern.


Über die Smartphone-App werden je nach Verfügbarkeit bis zu 4 Ersthelfer alarmiert, welche abhängig vom jeweiligen Standort und dem verfügbaren Fortbewegungsmittel (Auto, Fahrrad, zu Fuß) die Einsatzstelle am schnellsten erreichen können. Die ersten beiden Ersthelfer gehen direkt zur betroffenen Person. Der dritte Helfer holt einen öffentlich verfügbaren Defibrillator (AED: automatisierter externer Defibrillator) und der vierte Helfer weist den Rettungsdienst ein. Die Navigation zur Einsatzstelle bzw. zuerst zum Defibrillator und dann zur Einsatzstelle erfolgt über die App.


Das System funktioniert selbstverständlich umso besser, je mehr Defibrillatoren verfügbar und gemeldet sowie je mehr Ersthelfer dort registriert sind.
Im Dezember 2022 wurde das System der Region der Lebensretter durch die Initiative des ASB (Arbeiter-Samariter-Bund), welcher auch die Finanzierung der
erforderlichen Software übernommen hat, an der Integrierten Leitstelle Ludwigsburg und damit im ganzen Landkreis Ludwigsburg eingeführt.
„Aus diesem Grund war es naheliegend mit der Themenarbeit im Rahmen der Jugendflamme Stufe III die Region der Lebensretter zu unterstützen“, so der
zuständige Jugendgruppenleiter Martin Eitel. Darüber hinaus sind einige Jugendgruppenleiter zusätzlich zum Feuerwehrdienst auch noch für die Region der
Lebensretter als Ersthelfer aktiv.


Von den Jugendlichen und Jugendgruppenleitern wurden unzählige Gespräche mit den Betreibern und Besitzern von Defibrillatoren geführt, ob deren Defibrillatoren an die Region der Lebensretter gemeldet werden dürfen und dem System somit zur Verfügung stehen. In 16 Fällen in und außerhalb des Landkreises Ludwigsburg konnte die Einwilligung eingeholt und die Defibrillatoren an die Region der Lebensretter gemeldet werden.


Die Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis, der sich abhängig vom Alter und Wissensstand in drei Stufen unterteilt. Für das Erlangen der nächsthöheren Stufe müssen die anderen Stufen bereits absolviert sein. Für die Jugendflamme Stufe III werden neben dem Lösen von feuerwehrtechnischen Aufgaben und dem Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses auch eine Themenarbeit gefordert, die am Abnahmetag gezeigt und präsentiert werden muss.
Die Themenarbeit kann aus dem sozialen, ökologischen, kulturellen und kreativen sowie dem sportlichen Bereich stammen.


Als ehrenamtliche Ersthelfer können sich bei der Region der Lebensretter alle Personen registrieren, welche mindestens eine Sanitätshelfer-Ausbildung absolviert haben. Dies können z. B. Mitglieder von Hilfsorganisationen sein. Personen, welche in einer Klinik oder im Gesundheitsbereich arbeiten, wie beispielsweise Pflegekräfte, Medizinstudierende, Ärzte etc. sind ebenfalls sehr willkommen. Wer hierbei mitmachen möchte, erhält auf der Homepage der Region der Lebensretter unter https://regionderlebensretter.de/lebensretter-werden/ weitere Informationen. 


Die Defibrillator-Map mit den bereits gemeldeten Defibrillatoren ist ebenfalls auf der Homepage unter https://regionderlebensretter.de/defi/ veröffentlicht. Dort findet sich auch der Link für die Meldung von weiteren Defibrillatoren. Wer einen Defibrillator besitzt bzw. jemand kennt, der einen besitzt, darf hier sehr gerne aktiv werden. Somit können alle dazu beitragen, das System noch besser zu machen und zukünftig noch mehr Leben zu retten.

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